Am 23. April 2026 hat die Europäische Kommission ihr 20. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen und erhöht damit gezielt den Druck auf den russischen Ölsektor.

Die EU weitet bestehende Export‑ und Importverbote deutlich aus, unter anderem auf Maschinen, Chemikalien, Metalle und Stahlprodukte. Erstmals aktiviert die EU zudem ihr Instrument gegen Sanktionsumgehung und beschränkt Exporte nach Kirgistan, nachdem Zolldaten Hinweise auf Re‑Exporte nach Russland zeigten.

Neben zusätzlichen Banken‑ und Krypto‑Beschränkungen werden auch Handels- und Dienstleistungsverbote ausgeweitet, um Sanktionsumgehungen zu verhindern und Russlands Fähigkeit zur Kriegsfinanzierung weiter einzuschränken.

Außerdem werden zahlreiche Personen und Unternehmen sanktioniert, um den russischen Rüstungs- und Dual-Use-Sektor zu schwächen. Das betrifft auch Unternehmen und Personen in Drittstaaten wie China, der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Zentralasien. Parallel werden die Exportkontrollen auf weitere sensible Industrie‑ und Hochtechnologieprodukte ausgeweitet.

Ausführliche Informationen zu den neuen Maßnahmen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: BAFA – Außenwirtschaft – Exportkontrolle Aktuell April 2026 sowie im Amtsblatt der EU.

Alle Änderungen, die sich aus dem neuen Sanktionspaket ergeben, finden Sie schon zeitnah in den Länderembargos unserer Exportkontrolle von Advantage Compliance. So sind Sie im Außenhandel mit uns immer auf der sicheren Seite.

Advantage Compliance – Risiken erkennen. Maßnahmen steuern.