Forschungsprojekt

Binntelligent: Prozessoptimierung und –automatisierung im Binnenhafen

Das Projekt Binntelligent wird im Rahmen der Initiative innovative Hafentechnologien (IHATEC) vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Foschungsprojekt Binntelligent

Neben dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) sind das Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA), die dbh Logistics IT AG, die Hafen Hannover GmbH, die Hafenbetriebsgesellschaft Braunschweig mbH sowie die modal 3 Logistik GmbH am Projekt beteiligt. Daneben erfährt „Binntelligent“ durch weitere namhafte Partner aus der Logistik- und Hafenwirtschaft sowie der Politik eine breite Unterstützung.

Motivation

Neben der Straße und der Schiene stellen die Binnenwasserstraßen einen bedeutsamen Teil maritimer Logistikketten dar. Im Vergleich verfügt die Binnenschifffahrt noch über unerschlossenes Potenzial sowie freie Kapazitäten und kann damit in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Leistungsfähigkeit des Güterverkehrs einbringen. Eine der größten Herausforderungen stellt dabei die Einbindung der Binnenhäfen in multi- und synchromodale Logistikketten dar.

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Projektpartner

  • Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), Bremen (Verbundkoordinator)
  • BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH
  • dbh Logistics IT AG
  • Hafenbetriebsgesellschaft Braunschweig mbH
  • Hafen Hannover GmbH
  • Rhein-Umschlag GmbH & Co. KG

Heute kann beobachtet werden, dass Potenziale zur Optimierung der Transport- und Umschlagsprozesse aufgrund von Unterbrechungen im Informationsfluss innerhalb und im Umfeld der Binnenhäfen ungenutzt bleiben.

Projektziel

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Projektinfos

Projektvolumen: 2.220.555,50 €
(davon 68% Förderanteil durch BMVI)

Projektlaufzeit: 10/2018 – 09/2021

Ansprechpartner
dbh Logistics IT AG

Karin Steffen-Witt
Tel.: ++49 451 70797115
E-Mail: karin.steffen-witt@dbh.de

Projektsteckbrief: IHATEC

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Koordination zwischen den beteiligten Akteuren, insbesondere in der Kooperation von Binnen- und Seehäfen sowie der wasser- und landseitigen Verkehrsträger zu optimieren. In Folge wird es möglich sein, die Leistungsfähigkeit der Transport- und Umschlagsprozesse in den deutschen Binnenhäfen signifikant zu erhöhen.

Lösungsansatz

Im Rahmen des Projektes werden verschiedene intelligente Informationstechnologien konzipiert, implementiert und im Anwendungsfeld erprobt. Vielfältige entscheidungsrelevante, prozess- und auftragsbezogene Daten und Informationen werden dabei gesammelt und über eine Plattform für alle Akteure bereitgestellt. Dieses sind unter anderem Daten über geplante Schiffreisen, ETA-Prognosen der Binnenschiffe, Abfertigungszeiten, Ladungen und ein Container-Tracking während der gesamten Transportkette vom Seehafen bis zur Auslieferung im Binnenhafen und umgekehrt.

Die Prognosefähigkeit in den Binnenhäfen wird darüber hinaus durch eine simulationsbasierte Optimierung des trimodalen Umschlags im Binnenhafen verbessert, um in Kombination mit echtzeitnahen Realdaten eine Adaptierbarkeit von Binnenschiffstransporten im multi- und synchromodalen Güterverkehr zu ermöglichen.

Den Ausgangspunkt für die Entwicklung der Lösungen bildet eine Analyse der relevanten Transport- und Umschlagsprozesse für Container- und Massengüter in den Binnenhäfen sowie der relevanten Vor- und Nachläufe über Schiene und Straße. Die im Projekt erarbeiteten Konzepte werden beispielhaft für die Fahrtgebiete Weser und Mittellandkanal gemeinsam mit den Häfen Hannover, Braunschweig, Bremen und Bremerhaven implementiert und evaluiert.

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